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Rathaus der Stadt Weilburg

Geschichte der Häuser Mauerstraße 8 und 6

Das Haus Mauerstraße 8 war 1877/78 als Kommandeurswohnung der zu dieser Zeit nach Weilburg verlegten 1. preußischen Unteroffiziersvorschule erbaut worden. Die Pläne stammen von Baurat Max Spinn, Bauleiter war Wilhelm Thempel.


Die Initiative für den Bau stammte von dem Weilburger Tünchermeister Ernst Thempel, der sich wegen fehlender Unterkünfte für Offiziere und Mannschaften bereit erklärte, auf eigene Kosten Unterkunftsmöglichkeiten zu schaffen.

Als 1913 die Unteroffiziersvorschule in die "Neue Kaserne" in der Frankfurter Straße 13 umgezogen war, zog in das Haus die Polizeikommandatur ein und zeitweise waren in dem auch als "Städtisches Haus" bezeichneten Gebäude die Diakonissen des Krankenpflegevereins untergebracht.

Seine Funktion als Rathaus hatte das Gebäude 1921 erhalten, als die Stadtverwaltung vom Haus Frankfurter Straße 6 (Wohnhaus von Adolf Schaum, Bürgermeister 1888-1905) in die Mauerstraße umzog.

Das Nachbargebäude, Haus Mauerstraße 6, wurde ca. 1880/1881/1882 als Wohn- und Geschäftshaus errichtet. Bauherr war der Bäckermeister Fritz Glöckner, errichtet wurde das Gebäude von dem Bauunternehmer Karl Baltzer. Dieser war auch am Bau des Schiffstunnels und der Lahntalbahn beteiligt sowie weiterer Bauten in Weilburg, z. B. Mauerstraße 3 und Mauerstraße 9, Postplatz 3, Frankfurter Straße 15 und Bahnhofstraße 1.

Die Stadt Weilburg erwarb das Gebäude 1994 und verband es mit dem Rathausgebäude in Haus Nr. 8 zu dem am 29. Dezember 1995 eingeweihten erweiterten Rathauskomplex. Im Erdgeschoss des Hauses 6 befindet sich heute das Stadtbüro.

Inhalt und nähere Ausführungen: www.weilburg-lahn.info

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