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Experimentelle Fotokunst

Montag, 14.09.20 - 14.11.20   23:59 Uhr
Veranstalter: Kreissparkasse Weilburg
Foto: Privat Sein Metier ist die experimentelle Fotografie: Jochen Gerhardt stellt bis 14. November in der Kreissparkasse in Weilburg aus. Das Bild " Der Kuss" stellt den Kuss zwischen Jesus und Maria dar.

Bis zum 14. November sind Fotografien in der Galerie der Kreissparkasse in Weilburg von Jochen Gerhardt zu sehen. Trotz fehlender Vernissagen finden in der Galerie der Kreissparkasse Weilburg weiterhin wechselnde Ausstellungen statt.

Seine Bilder werden nicht nachträglich bearbeitet
Alle seine Bilder entstehen mit der Digitalkamera, wobei er überlegt, für Kunstaufnahmen wieder analog zu fotografieren.
Er legt großen Wert darauf, dass seine Arbeiten nicht im Nachhinein bearbeitet werden. Seine Werke sind erstaunlich, abstrakt, muten teilweise surreal an. Wobei seine Bilder keine inhaltliche Thematik hätten, im Vordergrund ginge es um das Licht. Manche Fotos sind bunt, manche zeigen verschwommene Landschaften. Diese Bilder belichtet er 30 Sekunden mit Bewegung, deshalb würden sie wie Traumbilder wirken. "Es geht um die Zeit und wie sich dadurch die Wirklichkeit verändert", sagt Gerhard.

16 Drucke werden in der Kreissparkasse zu sehen sein, darunter eine Marienserie.
Dafür hat der Fotograf Detailaufnahmen aus Büchern abfotografiert. Der Fokus liege dabei auf Berührung. Vor zehn Jahren habe er zum ersten Mal ausgestellt, und zwar ebendiese Marienbilder. Seine Welt ist die experimentelle Fotografie, mikroskopische Welten mit leichter Unschärfe. "Bei mir geht alles über das Experiment", meint Gerhardt.

Über den Künstler
Gerhardt wohnt in Gießen, ging jedoch in Löhnberg und Weilburg zur Schule. "Bevor ich nach Grünberg zog, lebte ich lange in Weilburg, und alle meine Verwandten leben noch hier", sagt der Fotograf, der Kunst und Theologie studiert hat.
Seine Studienfächer Kunst und Theologie beschäftigen ihn auch bei seinen Fotografien. Marienbilder hätten ihn angesprochen. In großen Gemälden rückten Details oft in den Hintergrund, seien keine Hauptgegenstände.


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