Aktuelles aus dem Rathaus

Aktuelle Informationen des Landkreises Limburg-Weilburg zum Corona-Virus vom 24.02.22

Pressemitteilung des Landkreises Limburg-Weilburg vom 24. Februar 2022:

Limburg-Weilburg. Die Kreisverwaltung teilt mit, dass im Landkreis Limburg-Weilburg mit Stand Donnerstag, 24. Februar 2022, 0 Uhr, 2.677 Personen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert sind. Sie verteilen sich auf Limburg (581), Hadamar (306), Weilburg (200), Bad Camberg (164), Weilmünster (156), Hünfelden (143), Dornburg (139), Selters (122), Mengerskirchen (120), Beselich (103), Runkel (94), Waldbrunn (89), Elz (87), Löhnberg (82), Villmar (78), Brechen (63), Weinbach (62), Merenberg (45) und Elbtal (43). Von den gemeldeten Fällen haben 36,62 Prozent symptomatische Personen angegeben, vollständig geimpft zu sein. Diese Zahl wird wöchentlich aktualisiert.

Insgesamt gab es bislang 26.209 bestätigte Fälle (+ 372 zum Vortag), 23.213 Personen sind inzwischen genesen (+ 358 zum Vortag). 3.051 Menschen befinden sich im Landkreis derzeit in Quarantäne. 319 Personen sind leider in Verbindung mit dem Corona-Virus verstorben. In den Krankenhäusern des Landkreises befinden sich aktuell 45 mit dem Corona-Virus infizierte Personen im Normalpflegebett und 2 Personen im Intensivbett. Um eine bestmögliche Versorgung der Corona-Patientinnen und -Patienten zu gewährleisten, kann es zu Verlegungen zwischen den Krankenhäusern kommen. Die Hospitalisierungs-Inzidenz in Hessen beträgt 6,15.

Die Inzidenz beträgt 1.085,4. Die Inzidenz beschreibt die innerhalb von 7 Tagen neu aufgetretene Anzahl an Infektionen mit dem Corona-Virus pro 100.000 Einwohner. Für die Berechnung der Inzidenz des Landkreises Limburg-Weilburg geht das Robert-Koch-Institut von der Bevölkerungszahl 172.291 aus.

Im Landkreis Limburg-Weilburg haben bislang insgesamt 136.421 Menschen die Erstimpfung erhalten (79,2 Prozent), 134.100 sind vollständig geimpft (77,8 Prozent), 105.524 wurden mit der Drittimpfung bedacht (61,2 Prozent). Die Impfzahlen setzen sich zusammen aus Erst-, Zweit-, Einmal- und Drittimpfungen im Impfzentrum Limburg, in Arztpraxen und im Impfzentrum Wiesbaden.

Auf Grundlage des Erlasses zu Absonderungsentscheidungen (Quarantäne) des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und des Kultusministeriums findet bei Absonderungsentscheidungen eine Einzelfallabwägung statt. Dabei erfolgt in Absprache mit den Schulen eine Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort. Die Absonderung ganzer Klassen oder Kurse kommt regelmäßig nicht in Betracht.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Limburg-Weilburg impft im Impfzentrum des Landkreises. Die Adresse lautet: Auf der Heide 3, 65553 Limburg. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 10 bis 18 Uhr und freitags von 10 bis 20 Uhr. Impfungen werden dort grundsätzlich ohne vorherige Terminvereinbarung durchgeführt. Vor Ort sind die Impfstoffe von Biontech und Moderna für Impfwillige ab fünf Jahren verfügbar. Es werden Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen angeboten. Alle nötigen Formulare können ausgefüllt mitgebracht werden, sind aber auch vor Ort erhältlich. Mitzubringen sind die Krankenversicherungskarte, der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis und – wenn vorhanden – der Impfpass. Jugendliche ab 16 Jahren können ohne Begleitung Erwachsener geimpft werden, allerdings muss der Anamnese- und Einwilligungsbogen von einem Erziehungsberechtigten unterschrieben sein. Das DRK Oberlahn impft in der Lehrerakademie in Weilburg, Frankfurter Straße 20, dienstags bis freitags von 12 bis 20 sowie samstags von 10 bis 18 Uhr mit und auch ohne Termin. Es sind die Impfstoffe von Biontech für Impfwillige ab 12 Jahren und Moderna verfügbar. Impfungen für Kinder von 5 bis 11 Jahren werden in der Lehrerakademie in Weilburg an Sonderimpftagen angeboten. Terminvereinbarungen hierfür werden erbeten über die Homepage des Landkreises (https://www.landkreis-limburg-weilburg.de/leben-im-landkreis/gesundheit/informationen-zum-corona-virus/terminvergabe-impfung).

Sollten Sie ein positives PCR-Testergebnis erhalten, informieren Sie Ihre Kontaktpersonen und begeben sich in häusliche Isolierung. Sie werden zeitnah (aber nicht zwingend tagesgleich) in der Regel per E-Mail vom Gesundheitsamt kontaktiert, da das Gesundheitsamt je nach Höhe der Fallzahlen die telefonischen Kontakte beispielsweise auf Risikogruppen oder Beschäftigte in vulnerablen Bereichen beschränken muss. Sie haben jedoch über die tägliche E-Mail zum Symptomtagebuch auch die Möglichkeit, dem Gesundheitsamt Informationen zukommen zu lassen.