Aktuelles aus dem Rathaus

Aktuelle Informationen des Landkreises Limburg-Weilburg zum Corona-Virus vom 18.08.21

Pressemitteilung des Landkreises Limburg-Weilburg vom 18. August 2021:

Limburg-Weilburg. Die Kreisverwaltung teilt mit, dass im Landkreis Limburg-Weilburg mit Stand Mittwoch, 18. August 2021, 0 Uhr, 67 Personen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert sind. Sie verteilen sich auf Limburg (27), Bad Camberg (8), Elz (7), Hadamar (6), Dornburg (5), Weilburg (2), Weilmünster (2), Löhnberg (2), Mengerskirchen (2), Waldbrunn (2), Villmar (1), Runkel (1), Weinbach (1) und Elbtal (1).

Insgesamt gab es bislang 9.409 bestätigte Fälle (+ 19 zum Vortag), 9.057 Personen sind inzwischen genesen (+ 7 zum Vortag). 349 Menschen befinden sich im Landkreis derzeit in Quarantäne. 285 Personen sind leider in Verbindung mit dem Corona-Virus verstorben. In den Krankenhäusern des Landkreises befinden sich aktuell zwei mit dem Corona-Virus infizierte Personen im Normalpflegebett und drei Personen im Intensivbett. Um eine bestmögliche Versorgung der Corona-Patientinnen und -Patienten zu gewährleisten, kann es zu Verlegungen zwischen den Krankenhäusern kommen.

Die Inzidenz beträgt 29,7. Die Inzidenz beschreibt die innerhalb von 7 Tagen neu aufgetretene Anzahl an Infektionen mit dem Corona-Virus pro 100.000 Einwohner. Für die Berechnung der Inzidenz des Landkreises Limburg-Weilburg geht das Robert-Koch-Institut von der Bevölkerungszahl 171.912 aus.
Im Landkreis Limburg-Weilburg haben bislang insgesamt 113.920 Menschen die Erstimpfung erhalten (66,3 Prozent), 103.520 sind vollständig geimpft (60,2 Prozent). Die Impfzahlen setzen sich zusammen aus Erst-, Zweit- und Einmalimpfungen im Impfzentrum Limburg, in Arztpraxen und im Impfzentrum Wiesbaden. Einen positiven Fall gibt es derzeit in der Kita Waldhausen. In der Einrichtung war im Anschluss eine Quarantäne anzuordnen.

Derzeit übersteigt der Bestand der Impfdosen aller vier Vakzine die Nachfrage deutlich. Zusätzlich werden viele bereits vereinbarte Termine nicht wahrgenommen. Deshalb ist es möglich, auch ohne vorherige Terminvereinbarung eine Impfung im Impfzentrum Limburg zu erhalten. Die Impfungen werden von montags bis freitags zwischen 8 und 17 Uhr durchgeführt.

Das Impfzentrum bietet auch allen impfwilligen Kindern und Jugendlichen ab dem vollendeten 12. Lebensjahr die Möglichkeit, sich ohne Terminvereinbarung gegen Covid-19 impfen zu lassen. Der Impfstoff von BioNTech ist ab dem 12. Lebensjahr in Deutschland zugelassen, inzwischen liegt eine Empfehlung der StiKo für die Impfung von Kindern und Jugendlichen vor. Daher besteht die Möglichkeit, diese Impfung in unserem Impfzentrum durchführen zu lassen. Erforderlich hierfür ist die schriftliche Einwilligung beider Erziehungsberechtigten auf den Aufklärungsbögen. Die Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren müssen sich in Begleitung eines Erziehungsberechtigten zur Impfung vorstellen. Alleinerziehende Elternteile müssen das alleinige Sorgerecht mittels Gerichtsbeschluss oder Negativbescheinigung des Jugendamtes nachweisen.

Ab sofort dürfen die Impfungen wohnortunabhängig, auch Bundesland-übergreifend, in unserem Impfzentrum durchgeführt werden.

Zudem bietet das Impfzentrum Limburg-Weilburg neben der terminlosen Impfung ab sofort die Möglichkeit der „Impfung auf Anruf“ in den Privathaushalten des Landkreises an. „Impfung auf Anruf“ stellt ein weiteres zusätzliches Angebot dar, um allen Bürgerinnen und Bürgern barrierefrei eine Impfung zu ermöglichen. Hierfür werden Sie kurzfristig durch unser Impfteam häuslich aufgesucht und geimpft. Diese Impfungen finden ausschließlich an Wochenenden statt! Eine Anmeldung hierfür ist für alle Bürgerinnen und Bürger möglich, die noch keine Impfung erhalten haben. Eine Impfung ist nur mit den Impfstoffen der Hersteller BioNTech oder Johnson & Johnson möglich. Sofern Ihrerseits Interesse besteht, nehmen Sie bitte telefonisch unter 06431/9217081 oder 06431/9217089 oder per E-Mail unter mobileteams(at)limburg-weilburg.de mit dem Impfzentrum Kontakt auf.
Parallel zu den Impfungen gilt es aber weiterhin, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten sowie ausreichend zu lüften, um ein Ausbreiten der Delta-Variante zu verhindern.
Bisher wurden im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) in Hessen alle auf SARS-CoV-2 positiven Abstriche typisiert. Da inzwischen in über 90 Prozent die Delta-Variante nachgewiesen wird, hat das HMSI diesen Auftrag gestoppt. Damit verlieren die bisher von uns gemeldeten Zahlen „Anteil der aktiv Infizierten bzw. an allen bisherigen Fällen mit nachgewiesener Mutation“ an Aussagekraft. Wir stellen diese Meldung daher ab sofort ein. Unabhängig davon veranlassen die Labore gemäß Coronavirus-Surveillanceverordnung bei den aktuellen Fallzahlen bei 10 Prozent der positiven Proben eine Vollgenomsequenzierung. Über außergewöhnliche Befunde (seltene, nicht weit verbreitete besorgniserregende Varianten) werden wir weiter berichten.