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Aktuelles aus dem Rathaus

Forstamt Weilburg informiert über Besonderheiten in einigen Waldgebieten

Pressemitteilung des HessenForst:

Allein in den Wald

HessenForst erwartet rund um die Osterfeiertage viele Waldbesucher – Forstamt Weilburg informiert über Besonderheiten in einigen Waldgebieten

Die Corona-Kontaktsperre kennt keine Feiertage. Für viele ist dadurch der gemeinsame Osterspaziergang mit Verwandten und Freunden abgesagt. „Unser Wald bleibt trotzdem für alle offen. Hier können Sie den Nachrichten entkommen und einfach mal abschalten. Wer im Wald achtsam spazieren geht, kann die erwachende Natur beobachten. Das ist einfach beeindruckend, erklärt Forstamtsleiter Werner Wernecke. Er freut sich über das Interesse vieler Bürger am Wald und weist darauf hin, dass ein paar Spielregeln dazu gehören, denn der Wald hat viele Funktionen und Nutzer.

Wenn alle Rücksicht nehmen, kommt niemand zu kurz. Um Tiere und Pflanzen nicht zu beeinträchtigen, gilt das Wegegebot. Wer auf den Wegen bleibt, hat außerdem ein deutlich geringeres Zecken- und Unfallrisiko. Müll gehört natürlich nicht in den Wald. Er muss ordnungsgemäß entsorgt werden. Trotz der Regenfälle der vergangenen Wochen ist die Laubschicht stark ausgetrocknet. Um Waldbrände zu vermeiden, ist Feuermachen und Rauchen im Wald verboten. Besonders brandgefährdet sind die neu bepflanzten Flächen mit stellenweiser Auflage von trockenem Reisig sowie dürrem Grasbewuchs aus dem Vorjahr.

„Darüber hinaus gelten natürlich die Corona-Regeln. Gehen Sie also bitte allein oder im engsten Familienkreis in den Wald und halten Sie von anderen Waldbesuchern ausreichenden Abstand“, betont Werner Wernecke.

Wo Forstwirte ihrer Arbeit nachgehen, die besteht derzeit neben der Pflanzung auch in der Holzernte, dort vorwiegend im Rahmen notwendiger Verkehrssicherungsmaßnahmen, fallen auch Bäume. Um Leib und Leben der Waldbesucher zu schützen, werden die betroffenen Wege während der Holzernte gesperrt. In vielen Revieren des Forstamtes Weilburg ist dies gegenwärtig an wechselnden Einsatzorten der Fall.

Ein Spaziergang ist besonders schön, wenn die Wege in gutem Zustand sind. Durch die starken Regenfälle im Winter und durch die Holzbringung seien manche Abschnitte in Mitleidenschaft gezogen worden, so Forstamtsleiter Wernecke. Er bittet um Verständnis und verspricht Abhilfe.

Buschwindröschen im Buchenwald – Blütenteppich auf dem Waldboden (Foto: L. Karner/HessenForst)
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