Navigation

Schriftgröße: A+ A- A
Layout:

Aktuelles aus dem Rathaus

Absicherung in der Rentenversicherung während Kurzarbeit

Pressemitteilung der Deutschen Rentenversicherung Hessen:

Absicherung in der Rentenversicherung während Kurzarbeit
FRANKFURT AM MAIN. Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage
bieten Firmen ihren Beschäftigten verstärkt Kurzarbeit an. Diese wirkt sich
nicht nur auf das ausgezahlte Gehalt, sondern auch auf die Höhe der späteren
Rente aus. Hierauf weist die Deutsche Rentenversicherung Hessen
hin.

Arbeitnehmer, die Kurzarbeitergeld beziehen, sind in der Rentenversicherung
versichert. Die Beiträge zur Rentenversicherung werden während der
Kurzarbeit auf der Basis des tatsächlich gezahlten – reduzierten – Verdienstes
des Beschäftigten gezahlt. Gezahlt werden die Beiträge gemeinsam
vom Versicherten und dem Arbeitgeber. Die Beiträge werden zusätzlich
vom Arbeitgeber aufgestockt. Zusätzlich vom Arbeitgeber gezahlt werden
Beiträge auf der Basis von 80 Prozent des Verdienstes, das wegen
Kurzarbeit ausgefallen ist. Die Aufstockung der Beiträge durch den Arbeitgeber
ist gesetzlich vorgesehen und muss nicht extra vom Arbeitnehmer
beantragt werden.

Die Auswirkungen von Kurzarbeit auf die Rente macht das folgende Beispiel
deutlich: Ein Arbeitnehmer hat bisher einen monatlichen Verdienst in
Höhe von 3.000 Euro brutto gehabt. Während der Kurzarbeit reduziert sich
sein Verdienst auf 1.500 Euro brutto monatlich. Ein Jahr Kurzarbeit erhöht
den späteren Rentenanspruch um aktuell rund 26,40 Euro monatlich. Ein
Jahr Beschäftigung ohne Kurzarbeit ergäbe einen aktuellen Rentenanspruch
von knapp 29,40 Euro monatlich. Der Unterschied beträgt also drei
Euro im Monat.

Die Deutsche Rentenversicherung Hessen mit Hauptsitz in Frankfurt am
Main betreut rund 2,3 Millionen Versicherte, 578.300 Rentnerinnen und
Rentner sowie über 115.000 Arbeitgeber. Sie ist der Ansprechpartner für
alle Fragen rund um die Altersvorsorge und Rehabilitation.

Frankfurt am Main, 24. März 2020

Drucken
TOP