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Aktuelles aus dem Rathaus

Fahrstuhl im Weilburger Komödienbau erhält weiteren Haltepunkt - Stadt Weilburg baut Barrierefreiheit weiter aus und ergänzt Lift um weiteren Zugang von der Mauerstraße

Weilburg, 1. Juni 2022

Fahrstuhl im Weilburger Komödienbau erhält weiteren Haltepunkt

Stadt Weilburg baut Barrierefreiheit weiter aus und ergänzt Lift um weiteren Zugang von der Mauerstraße

Bereits in 2015 hat die Stadt Weilburg durch den Einbau eines Aufzugs im Komödienbau Barrierefreiheit geschaffen und damit den Zugang zum Komödienbau auch für Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer sowie für Kinderwagen ermöglicht. Bisher war der Aufzug nur durch den Eingang von der Lahnseite, beim Anziehpunkt der Caritas, erreichbar und führte direkt in die oberste Etage zur Aula des Komödienbaus. Nun wurde ein weiterer Haltepunkt mit Zugang von der Mauerstraße aus installiert. Bei einem Pressetermin stellten Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch sowie der städtische Hausmeister Pascal Soldan das Ergebnis vor.

Gekommen war auch Anneliese Ludwig, Kreisvorstandsmitglied des Bundes der Vertriebenen (BdV), in Vertretung für den Vorsitzenden des Kreisverbandes Limburg-Weilburg Josef Plahl, der aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte. Denn um den weiteren Zugang zu ermöglichen, mussten die Räumlichkeiten der Trachtenpuppen-Ausstellung des BdV ein wenig verkleinert werden. Dafür sei in dem Vorraum des Fahrstuhls nun ein Fenster installiert worden, das einen Blick in die Trachtenpuppen-Ausstellung ermöglicht, wie Pascal Soldan berichtete. Die Trachtenpuppensammlung sei die siebte Erinnerungsstätte in Weilburg, die an die Vertreibung von 14 Millionen Deutschen aus dem Osten Europas und davon rund zwei Millionen Toter erinnert und der BdV sei dankbar für die Möglichkeit diese Erinnerungskultur durch die Ausstellung weiterhin erhalten zu dürfen., wie Anneliese Ludwig berichtete.

„Wir sind froh und dankbar, dass der BdV, der seit 2013 die städtische Räumlichkeit für die Ausstellung nutzt, offen für Gespräche war und wir so den Teil des Raumes für einen weiteren Haltepunkt des Fahrstuhls nutzen können. So können Bürgerinnen und Bürger den Höhenunterschied hinter dem Rathaus, an der Lahnseite zur Mauerstraße in Richtung Innenstadt bequem und vor allem barrierefrei begehen“, sagte Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch und richtete seinen Dank auch an die ausführenden Firmen H&K Aufzugstechnik, Bernhard Josef Schäfer für die Trockenbauarbeiten und Fußboden Becker für die Verlegung des neuen Fußbodens im Vorraum des Fahrstuhls sowie seinen Mitarbeitern des Bauamtes und des Bauhofes, die bei der Planung, Elektrik und die Malerarbeiten mitgewirkt haben.

Für die gesamten Arbeiten sind Kosten in Höhe von 16.000 Euro angefallen. Der Aufzug ist innerhalb der beiden Ebenen von der Mauerstraße zur Lahnseite hinter dem Rathaus jederzeit nutzbar. Das Obergeschoss und damit der Zugang zur Aula des Komödienbaus ist jedoch nur zu Veranstaltungen freigeschaltet.

 

Hausmeister Pascal Soldan, Anneliese Ludwig vom Kreisverband des BdV und Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch mit Hündin Holly am Fahrstuhl.
 
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