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Aktuelles aus dem Rathaus

Ein Meilenstein für Weilburgs Stadtentwicklung - Erster Spatenstich für das neue Seniorenzentrum "Lindenring"

Weilburg, 4. März 2022

Ein Meilenstein für Weilburgs Stadtentwicklung

Erster Spatenstich für das neue Seniorenzentrum „Lindenring“ auf dem alten Kirmesplatz mitten in der Stadt

Zu einem symbolischen ersten Spatenstich hat die ABID Firmengruppe aus Limburg Vertreter aus Politik, Verwaltung und den beteiligten Banken auf dem ehemaligen Weilburger Kirmesplatz in der Limburger Straße eingeladen, um den Start der Bebauung des rund 6300 Quadratmeter großen Grundstücks mit dem „Seniorenzentrum Weilburg“ gemeinsam zu würdigen. „Für die Stadt Weilburg ist der Spatenstich und der Baubeginn des Seniorenzentrums auf dem alten Kirmesplatz ein Meilenstein in der Stadtentwicklung“, sagte Weilburgs Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch. „Die politische Arbeit trägt Früchte“.

Den Kirmesplatz, der eine lange Tradition habe und früher Austragungsort der alljährlichen Weilburger Kirchweih gewesen sei, kenne jeder. Aber seit rund 20 Jahren habe der Platz seine ursprüngliche Bedeutung verloren und er habe nur noch unter anderem als Parkplatz gedient. Die Stadt Weilburg habe das Konzept des Seniorenzentrums über ein Interessenbekundungsverfahren ausgewählt, denn für das Wohnen in der dritten Lebensphase bestehe in der Stadt ein großer Bedarf. Ein Bauleitplanverfahren sei durchgeführt worden, um die jetzt startende Bebauung zu ermöglichen. „Die Konzeption, die betreutes Wohnen, das Leben im Pflegeheim und eine ambulante Tagespflege miteinander vereint, hat uns überzeugt“, sagte das Stadtoberhaupt. Gestalterisch sei es den politischen Gremien und auch ihm besonders wichtig gewesen, dass der Ring von Lindenbäumen als typischer Charakter der Umgebung erhalten bleibe. Die Linden fänden sich nun auch im Namen „Seniorenzentrum Lindenring Weilburg“ wieder. Das Bauvorhaben füge sich so gut in das bestehende Stadtbild ein, darauf sei auch bei der Festsetzung der Gebäudehöhen und der Anzahl der Geschosse Rücksicht genommen worden.

„Mein Dank gilt allen politischen Gremien für die positive Begleitung der Bebauung, meinem Vorgänger im Amt und natürlich der ABID-Firmengruppe für ihr großes Interesse am Standort Weilburg“, so Dr. Hanisch weiter. In die Vorplanungen seien auch der Architekt Matthias Losacker und Investor Marcel Kremer mit eingebunden gewesen. Der Verkauf des Kirmesplatzes durch die Stadt sei ein weiterer Schritt zur Realisierung des Vorhabens gewesen. Stephan Hötterges, einer der ABID-Geschäftsführer, erläuterte das Projekt. Das Seniorenzentrum werde aus einem Haus der Pflege mit 65 großzügigen Pflegeappartements, multifunktionalen Veranstaltungsräumen, einer großen Tagespflege, einem Empfangsbereich mit Café für Bewohner und Öffentlichkeit sowie einem Kiosk für die Bewohner bestehen. Mit der Onesta-Gruppe habe die ABID einen starken Partner aus der Region gewinnen können, sagte Stephan Hötterges weiter.

Die Onesta-Gruppe betreibt an zehn Standorten in Hessen und Rheinland-Pfalz Pflegeeinrichtungen und war beim Spatenstich durch Geschäftsführer Jan Zimmerschied vertreten. Mit dem „Haus der Pflege“ setze Onesta ein neues Pflegekonzept um, was sich sowohl in der großzügigeren Wohnraumgestaltung als auch im Bereich der individuellen Pflege bemerkbar mache, erklärte dieser. Die Appartements mit Küchenzeile und moderner Ausstattung hätten etwa 34 Quadratmeter Wohnfläche und seien damit größer als in einem herkömmlichen Pflegeheim. Pflegerische Leistungen würden individuell auf die Bewohner zugeschnitten. Der sich im Haus befindliche Pflegedienst sei rund um die Uhr besetzt und betreibe außerdem eine ambulante Tagespflege. Weiterhin sollen in zwei weiteren Häusern 57 behindertenfreundliche und seniorengerechte Wohnungen von 53 bis 131 Quadratmetern für ein Betreutes Wohnen entstehen. Vorgesehen seien hier auch ein Kulturprogramm, Stuhlgymnastik, gemeinsame Ausflüge, Yoga, Gedächtnistraining oder Fachvorträge. Alle Wohnungen seien über einen Aufzug erreichbar und verfügten über einen Vorrats- und Abstellraum, in dem auch Waschmaschine und Trockner angeschlossen werden könnten. Balkone oder Terrassen, zwei Tiefgaragen sowie Außenstellplätze seien ebenfalls geplant.

Die Wohnungen im Betreuten Wohnen könnten sowohl von Eigennutzern als auch von Kapitalanlegern erworben werden. So könnten auch Senioren, die nicht an einem Kauf interessiert seien, als Mieter in der Seniorenresidenz wohnen. „Dass dabei Eigentumswohnungen, Mietwohnungen und ein Pflegeheim für insgesamt über 20 Millionen Euro entstehen, zeigt, wie attraktiv der Standort auf dem alten Kirmesplatz für das Leben im Alter mitten in der Stadt ist. Wir freuen uns sehr und wünschen einen sicheren, erfolgreichen und zügigen Bauverlauf“, so Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch abschließend. Eine Fertigstellung ist bis Sommer 2023 geplant.

Nähere Informationen zu den geplanten Gebäuden gibt es auch unter Telefon 06431-21980 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  
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