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Aktuelles aus dem Rathaus

Stadt Weilburg erhält Förderbescheid für „Klein-Nizza“ - Landkreis fördert mit 75.000 Euro entstehendes Areal zum Erholen und Genießen direkt an der Lahn

Weilburg, 18. Februar 2022

Das Areal „Klein-Nizza“, das am Lahnufer gegenüber dem Schloss und nahe des Postplatzes in Weilburg zum Erholen und Genießen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Touristinnen und Touristen entstehen soll, wird mit 75.000 Euro vom Landkreis Limburg-Weilburg gefördert. Landrat Michael Köberle hat dem Weilburger Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch den Förderbescheid aus der Säule B des Zukunftsfonds des Landkreises übergeben.

Mit den geplanten Baumaßnahmen von „Klein-Nizza“ soll am Lahnufer mehr Aufenthalts- und Erholungsqualität geschaffen werden. Die Umsetzung des Projektes wird in zwei Bauabschnitte gegliedert, von denen einer bereits kurz vor Fertigstellung ist: Ein neuer barrierefreier Zugang durch die Entfernung der Treppe und die Anlage einer neuen Rampe, die neben der Barrierefreiheit auch einen Lückenschluss des Fernradwegs R7 bildet, der durch das neue Areal „Klein-Nizza“ verlaufen wird. Dafür investiert die Stadt Weilburg insgesamt rund 550.000 Euro. „‘Klein-Nizza‘ sorgt für eine große Aufenthaltsqualität, beschert mit dem Blick auf das Schloss eines der schönsten Motive Weilburgs und macht die Lahn erlebbar. Mit dem Neubau des Eisernen Steges, der Radstätte, dem Oberlahnbad, „Klein-Nizza“, der barrierefreien Rampe und dem neuen Parkdeck der Kreissparkasse erfährt das komplette Areal mitten in Weilburg eine deutliche Entwicklung, die wir konsequent seit einigen Jahren vorantreiben“, freute sich Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch.

Im nächsten Bauabschnitt sollen weitere gestalterische Maßnahmen folgen, für dessen Planung und Umsetzung das Büro Burghammer Garten- und Landschaftsarchitektur aus Wetzlar beauftragt wurde. Klein-Nizza soll in verschiedene Bereiche aufgeteilt werden und in großen Teilen parkähnlich bepflanzt werden. Neben einem Beach-Areal mit Sandflächen und Sitzgelegenheiten als „Chillout-Area“ soll auch eine Liegewiese entstehen. Ein Biergarten findet ebenfalls auf dem neuen Areal einen Platz. Mehrere Aussichtsplattformen in Form von Holzstegen sollen nicht nur für ein Postkarten-Motiv sorgen, sondern vor allem die Lahn begehbar und erlebbar machen. Die bestehenden Mauern aus Basalt und Bruchstein werden grundlegend saniert und mehrere Wege angelegt, die aus Beständen des historischen Kopfsteinpflasters vom Marktplatz entstehen, um so eine einzigartige und typische Atmosphäre zu schaffen. Eine Bepflanzung mit Ziersträuchern komplettiert das Areal.

„Ich danke unserem Landrat Michael Köberle und den Kreisgremien sehr für die Förderung und freue mich, dass die Stadt Weilburg erneut aus dem gelungenen Förderprogramm profitieren kann“, sagte Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch abschließend.

Auf Initiative von Landrat Michael Köberle hat der Kreistag die Einrichtung des Zukunftsfonds Limburg-Weilburg – Stark und Innovativ – beschlossen. Ziel des Fonds ist die Stärkung der ländlichen Regionen des Landkreises Limburg-Weilburg im Hinblick auf Infrastruktur und Mobilität, insbesondere für ältere Menschen. Hierzu zählen auch die Förderung und Ausbildung im kommunalen Brandschutz sowie der in den Fokus rückende Klimaschutz. Der Fonds besteht aus insgesamt fünf Säulen. Säule A beschäftigt sich mit preisgünstigem Wohnraum und setzt auf das von 2017 bis 2020 laufende Programm des Landkreises zur Errichtung von preisgünstigem Wohnungsbau mit 1,2 Millionen Euro pro Jahr – also 4,8 Millionen Euro insgesamt – auf. Jährlich werden für die Säule A nunmehr eine Million Euro zur Verfügung gestellt. In Säule B wird die kommunale Infrastruktur, unter anderem Sammeltaxi, Radverkehrsnetze, Breitband, Revitalisierung von Ortskernen, Sanierung von Bausubstanzen, ortsbildgerechte gestalterische Maßnahmen und soziale Einrichtungen (Kinderbetreuung etc.), mit jährlich 1,9 Millionen Euro gefördert. 100.000 Euro stehen für Säule C bereit, womit der kommunale Brandschutz unterstützt werden soll. 300.000 Euro stehen ferner in Säule D für den kommunalen Klimaschutz und entsprechende Nachhaltigkeitsprojekte zur Verfügung. Die zusätzlich aufgelegte Säule E zur Förderung der Vereine ist ausgestattet mit derzeit 1,75 Millionen Euro.

Landrat Michael Köberle (l.) überreicht Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch den Förderbescheid.
 
Burghammer Garten- und Landschaftsarchitektur
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