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Aktuelles aus dem Rathaus

Klein-Nizza Weilburg - Startschuss für ein neues Kleinod am Lahnufer

Im Zentrum Weilburgs, am Lahnufer von „Klein-Nizza“ – gegenüber dem Schloss und nahe des Postplatzes – soll ein wunderbares Areal zum Erholen und Genießen für Bewohner und Touristen entstehen. Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch stellte zusammen mit den Mitarbeitern des städtischen Bauamtes Roger Schmidt und Dirk Sterlepper, dem Ersten Stadtrat Hartmut Eisenträger, Ortsvorsteherin Margrit Eisenträger und Gert Wissig vom Ortsbeirat das Projekt bei einem Pressetermin vor.

Die Idee zu diesem Projekt sei bereits vor knapp zwei Jahren mit dem Ortsbeirat angestoßen worden, berichtet das Stadtoberhaupt. Dabei sei man einer Meinung gewesen: Am Lahnufer „Klein-Nizza“ soll mehr Aufenthalts- und Erholungsqualität geschaffen werden. Daher wurden Gelder für die Planung und Umsetzung im Haushaltsplan der Stadt Weilburg eingeplant. Für die Planung und Umsetzung der Idee wurde das Büro Burghammer Garten- und Landschaftsarchitektur aus Wetzlar beauftragt. Der Landschaftsarchitekt habe bereits in Marburg ein solches Projekt umgesetzt und kenne sich mit der Konzeptionierung Vorhaben dieser Art bestens aus. Nachdem die Ideen skizziert waren, wurde das Projekt den politischen Gremien im Januar bereits vorgestellt.

Klein-Nizza soll in verschiedene Bereiche aufgeteilt werden und in großen Teilen parkähnlich bepflanzt werden. Neben einem Beach-Club mit Sitzgelegenheiten als „Chillout-Area“, soll auch eine Liegewiese entstehen. Ein Biergarten findet ebenfalls auf dem neuen Areal einen Platz, hierfür können sich interessierte Gastronomen sehr gerne bei der Stadt Weilburg melden. Für den Biergarten soll eine ebene Fläche aus Beständen des historischen Kopfsteinpflasters vom Marktplatz entstehen, um so eine einzigartige und typische Atmosphäre zu schaffen. Mehrere Aussichtsplattformen (Holzstege) sollen nicht nur für ein Postkarten-Motiv sorgen, sondern vor allem die Lahn begehbar und erlebbar machen. Die bestehende Basaltmauer wird repariert und mehrere Wege angelegt. Die Treppen werden durch eine Rampe ersetzt, sodass durchgehend Barrierefreiheit gewährleistet ist. Auch der Radweg R7, der derzeit vor Klein-Nizza endet, soll durch die neue Rampe einen Lückenschluss erhalten. Eine Bepflanzung mit Ziersträuchern komplettiert das Areal.

„Es stehen noch einige Termine mit Behörden zur Abstimmung an. Bei positivem Verlauf, hoffen wir in diesem Sommer starten zu können und je nach Witterung noch in diesem Jahr fertig zu werden“, so Bürgermeister Hanisch. Die Kosten für Klein-Nizza belaufen sich auf rund 250 000 bis 300 000 Euro, wobei ein Großteil der Summe durch ein Förderprogramm bezuschusst werden soll.

Vorstellung der Pläne von „Klein-Nizza“ mit (v. li.) Roger Schmidt und Dirk Sterlepper vom Stadtbauamt, Gert Wissig (Ortsbeirat), Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch, Erster Stadtrat Hartmut Eisenträger und Ortsvorsteherin Margrit Eisenträger.
 
Bild: Garten- und Landschaftsarchitektur Burghammer
 
Bild: Garten- und Landschaftsarchitektur Burghammer
 
Bild: Garten- und Landschaftsarchitektur Burghammer
 
Bild: Garten- und Landschaftsarchitektur Burghammer
 
Bild: Garten- und Landschaftsarchitektur Burghammer
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