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Jugendliche im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Montag, 28.11.22 - 18.12.22   23:59 Uhr
Ortsteil: Ladengeschäft in der Mauerstraße 13
Foto: Verein „Weilburg erinnert“ Verein „Weilburg erinnert“ präsentiert Ausstellung „Es lebe die Freiheit“

Vom 28.11.2022 bis zum 18.12.2022 präsentiert der Verein „Weilburg erinnert“ in der Weilburger Altstadt in einem Ladengeschäft in der Mauerstraße 13 die Wanderausstellung „Es lebe die Freiheit“ – Junge Menschen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 - 1945.

„Es lebe die Freiheit!“ Leitmotiv vieler junger Menschen
„Es lebe die Freiheit!“ rief Hans Scholl unmittelbar vor seiner Hinrichtung am 22. Februar 1943 seinem Henker entgegen. Diese Worte waren das Leitmotiv vieler junger Menschen, die gegen den Nationalsozialismus gekämpft haben und sind daher der Titel der Ausstellung.

Spannende Biografien
Anhand von spannenden Biografien wird dokumentiert aus welchen Bereichen die jungen Menschen kamen und welche Motive sie leiteten. Das Spektrum ihres Widerstands war breit: Politische, religiöse, jugendbewegte und weltanschauliche Gründe führten Jugendliche dazu, nein zu sagen, während ein ganzes Volk zu Tätern und Mitläufern wurde.

Nicht mit dem Strom schwimmen
Junge Menschen waren ein besonders wichtiges Ziel nationalsozialistischer Propaganda. In kurzer Zeit waren fast alle Jungen und Mädchen Mitglieder der NS-Jugendverbände geworden – aber eben nicht alle. Welche Jugendlichen waren das, die nicht mit dem Strom schwimmen wollten, sondern sich widerständig gegenüber einem unnachsichtigen Regime verhielten?

Erarbeitet wurde die Wanderausstellung vom Studienkreis Deutscher Widerstand.
„Weilburg erinnert“ hat die Ausstellung nun in die Residenzstadt geholt. Gefördert wird die Ausstellung in Weilburg durch die Dr. Hildegard Hansche Stiftung und Unternehmen der heimischen Wirtschaft.


Foto: Verein „Weilburg erinnert“ Verein „Weilburg erinnert“ präsentiert Ausstellung „Es lebe die Freiheit“

Die Motive der Widerständler
Ziel der Ausstellung ist es, die Besucher über die Motivationen aufzuklären, die Menschen mit unterschiedlicher Herkunft dazu brachten, Opposition gegen den Nationalsozialismus zu ergreifen. In diesem Zuge wird eine große Bandbreite an herausragendem gesellschaftlichem Engagement beleuchtet werden, das in der heutigen Demokratie zwar selbstverständlich erscheint, zwischen 1933 und 1945 jedoch mit großen Gefahren verbunden war und viele der gezeigten Persönlichkeiten das Leben kostete. Insbesondere der Wert von Zivilcourage soll vor diesem Hintergrund neu beleuchtet und in aktuelle gesellschaftspolitische Kontexte gesetzt werden.

Motive und die Aktionen der Jugendlichen auf 32 Tafeln dargestellt
In einer leicht verständlichen Sprache werden die Motive und die Aktionen der Jugendlichen auf 32 Tafeln dargestellt. Einzelne Biografien bringen den Betrachtern die Lebensläufe von jungen Kommunisten, Sozialdemokraten, Zeugen Jehovas, Juden oder ursprünglich unpolitischen jungen Menschen näher. Als Gruppen des Widerstands sind unter anderem die Edelweißpiraten, die weiße Rose und die Rote Kapelle vertreten.

Offizielle Ausstellungseröffnung
Die offizielle Ausstellungseröffnung findet am Montag, den 28. November um 18:30 Uhr in den Räumlichkeiten in der Mauerstraße 13 statt.
Geöffnet wird die Ausstellung freitags von 16 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Öffentliche Führungen ohne Voranmeldung zum Preis von 3 € pro Person finden am 4. Dezember, 11. Dezember und 18. Dezember jeweils um 16 Uhr statt.

Eine Voranmeldung ist zwingend erforderlich
Für Schulklassen, Ausbildungskurse und Gruppen kann die Ausstellung wochentags sowohl vormittags als auch nachmittags mit oder ohne Führungen besichtigt werden. Eine Voranmeldung ist zwingend erforderlich. Gruppenanfragen sind per E-Mail an zu richten.

 


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