Mit einem umfangreichen und abwechslungsreichen Programm laden die beteiligten Partner, viele Weilburger Vereine und Institutionen, zum Tag des offenen Denkmals am 12. und 13. September ein. In diesem Jahr findet dieser unter dem bundesweiten Motto „NetzWERKE:Denkmale & Infrastruktur?“ statt. Das von der Deutsche Stiftung Denkmalschutz ausgegebene Thema rückt historische Bauten und Anlagen in den Fokus, die Menschen verbinden, den Austausch fördern oder als Drehscheiben für Versorgung und Verkehr dienen. Von Beginn an, also seit 1993, beteiligt sich Weilburg an dem Tag des offenen Denkmals, seit Jahren nunmehr unter Federführung von Geschichtsverein und Evangelischer Kirchengemeinde mit einer wachsenden Zahl an Partnern und einem außergewöhnlich breiten Engagement.
Mittlerweile ist der Tag des offenen Denkmals in Weilburg zu einer echten Institution geworden. Gleich mehrere Programm-Höhepunkte erwarten die Besucherinnen und Besucher am Denkmals-Wochenende in Weilburg. Dabei ist für jeden Geschmack und für jede Altersgruppe etwas dabei: Vorträge und Führungen, Mitmachaktionen und geöffnete Türen zu besonderen Orten, kulinarische Stärkungen und musikalische Genüsse. Traditionell wird das Programm zum „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag um 10:30 Uhr mit einem Gottesdienst und historischer Spielszene in der Weilburger Schlosskirche eröffnet. Die historische Spielszene hat in diesem Jahr das Thema „500 Jahre Reformation in Weilburg". Aber schon am Samstag, den 13. September, startet das vielfältige Programm mit einer „Henriettenführung“ des Kur- und Verkehrsverein Weilburg. Mit Prinzessin Henriette erleben die Gäste Geschichte hautnah. Die Arbeitsgruppe „Jüdisches Leben in Weilburg" des Spielmann-Kulturverein Weilburgs lädt am Samstag, um 16 Uhr, zum Stadtrundgang ein. Treffpunkt ist der Wielburger Marktplatz. Am Samstag um 15 Uhr stehen die Highlights der Weilburger Denkmallandschaft sowie Zeugnisse historischer Infrastruktur und Industriekultur auf dem Programm der geführten BikeTour „NetzWERKE“.
An beiden Wochenendtagen werden außerdem verschiedene Kirchenführungen in der Stadt- und Schlosskirche so wieder Heilig-Grab-Kapelle angeboten, der Kranenturm öffnet exklusiv seine Türen, man kann eine Geo-Schatzsuche machen. Der Husarenstall präsentiert zum Tag des offenen Denkmals am Samstag on 13 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr zwei Ausstellungen und Mitmachaktionen unter dem Titel „Vom Husarenpferd zum Hobby Horse.“ Der Sonntag bietet dann ein buntes Potpourri: Es gibt kostenlose Führungen im Stadt- und Bergbaumuseum, das offene Gewächshaus im Schlossgarten lädt zum Besichtigen ein, der Obst- und Gartenbauverein führt ebenfalls am Sonntag durch die idyllischen Terrassengärten unterhalb der historischen Stadtbefestigung. Man kann das Jagdschloss Windhof oder den Weinkeller am Fuße des Mühlbergs entdecken und mit dem Rollschiff fahren. Zum Abschluss gibt es um 17 Uhr das Abschlusskonzert des Weilburger Orgelpunkts 2026 wie auch als musikalische Abrundung des Programms zum Tag des offenen Denkmals in der Weilburger Schlosskirche konzertiert Kantor Jonas Dippon mit dem Saxofonisten Michael Stemmer auf der frisch sanierten Klais/Sauer-Orgel. „Ganz Weilburg ist ein Denkmal, das lebt - seien Sie alle herzlich eingeladen, unsere Wahrzeichen zu erleben“, lädt Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals ein und dankt allen Akteuren und Organisatoren für ihr herausragendes Engagement und die Gestaltung des großartigen Programms.
Seit 33 Jahren findet in Deutschland der Tag des offenen Denkmals statt und auch Weilburg lädt alljährlich mit Veranstaltungen ein. Dieser Tag öffnet die Türen zu Denkmalen, gewährt umfassende Einblicke und Informationen. Gleichzeitig kann die Bevölkerung für den Denkmalschutz und die besonderen Bauwerke in Weilburg gewonnen werden, Bauwerke werden erlebbar. Seinen Ursprung hat der Tag des offenen Denkmals in Frankreich, wo er erstmals 1984 veranstaltet wurde.