Nach einer intensiven Winterpause öffnet das Weilburger Bergbau- und Stadtmuseum am 1. Februar wieder seine Türen für Besucherinnen und Besucher. Die Schließzeit wurde umfassend genutzt, um sowohl bauliche als auch inhaltliche Verbesserungen vorzunehmen. Fußböden wurden saniert, Räume renoviert und Teile der Ausstellung zur Stadtgeschichte grundlegend überarbeitet.
Im Zuge der Neugestaltung wurden Vitrinen neu platziert, Exponate umgestellt, Bilder umgehängt und moderne Bildschirme installiert. Ein besonderes Highlight der überarbeiteten Ausstellung ist die erstmalige Präsentation der ältesten bewegten Bilder aus Weilburg. Zu sehen sind historische Filmaufnahmen von der 1000-Jahrfeier im Jahr 1906 sowie von der spektakulären Strandung des Zeppelins ZII im Jahr 1910. Weitere Veränderungen befinden sich derzeit noch in der Umsetzung, sodass sich Besucher auch in den kommenden Monaten auf neue museumspädagogische und gestalterische Akzente freuen dürfen.
„Mit der Rückkehr aus der Winterpause präsentiert sich unser Museum in einem deutlich erneuerten Erscheinungsbild. Die Kombination aus historischer Substanz und moderner Präsentation stärkt die kulturelle Identität Weilburgs und macht unsere Stadtgeschichte für alle Generationen erlebbar,“ so Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch und Museumsleiter Holger Redling.
Am Freitag, den 30. Januar, um 18 Uhr, wird im „Kleinen Kabinett“ des Bergabau- und Stadtmuseums die Ausstellung „Patchwork Weilburg 2026“ eröffnet. Seit fast 40 Jahren besteht die Weilburger Patchworkgruppe, deren Mitglieder mit großer handwerklicher Präzision textile Kunstwerke schaffen. Die Ausstellung gliedert sich in zwei Themenbereiche. Zum einen werden sogenannte „Geburtstagsquilts“ präsentiert: Zu runden Geburtstagen erhält jedes Gruppenmitglied von den anderen individuell gestaltete Stoffelemente, die anschließend zu einem gemeinsamen Quilt zusammengesetzt werden. Zum anderen widmet sich die Ausstellung dem Hexagon: Sechseckige Stoffstücke werden kunstvoll verbunden und ergeben eindrucksvolle Gesamtwerke. Diese Technik war eine der selbstgestellten Jahresaufgaben der Gruppe. Die Ausstellung ist bis zum 1. März im Museum zu sehen.
Das Weilburger Bergbau- und Stadtmuseum ist dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Ab April verlängern sich die Öffnungszeiten bis 17 Uhr.