Die städtischen Kindertagesstätten der Weilburger Kernstadt haben in diesem Jahr wieder gemeinsam den Martinstag gefeiert. Beteiligt waren die evangelische Kita Mittendrin, die Kita der Lebenshilfe, die katholische Kita Heilig Kreuz, das Haus für Kinder sowie die Kita König-Konrad. Mit ihren liebevoll gebastelten Laternen erinnerten die Kinder an die Geschichte des heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte und damit ein Zeichen für Nächstenliebe setzte.
Den Beginn der Feierlichkeiten bildete ein gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst in der Schlosskirche zu Weilburg. Geleitet wurde dieser von Britta Höhler, Gemeindereferentin der Pfarrei Heilig Kreuz Oberlahn und der Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Weilburg, Cornelia Stock. Unterstützt wurde die Vorbereitung vom Jugendzentrum sowie dem Familienbüro und -zentrum der Stadt Weilburg. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Posaunenchor Gräveneck, während Erzieherinnen und Mitarbeitende des Familienbüros die Fürbitten vortrugen.
Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch begrüßte die Teilnehmenden und hob die Bedeutung dieser Tradition hervor: „Der Martinstag erinnert uns daran, füreinander einzustehen und zu teilen. Es freut mich sehr zu sehen, wie sich unsere Kitas und so viele Weilburgerinnen und Weilburger gemeinsam auf den Weg machen und damit ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Mitmenschlichkeit setzen.“
Im Anschluss an den Gottesdienst zogen die Kinder gemeinsam mit ihren Familien und leuchtenden Laternen über den Schlossplatz, durch die Weilburger Altstadt bis zum Festplatz in der Hainallee. Dort erwarteten sie ein wärmendes Martinsfeuer, Musik sowie warme Getränke, Brezel und Würstchen.
Die Stadt Weilburg bedankt sich bei allen Mitwirkenden und lädt auch in Zukunft dazu ein, diese Tradition fortzuführen und gemeinsam das Vorbild des heiligen Martin lebendig zu halten.