Weilburger Vereine und Initiativen stellen spannendes Programm auf die Beine
Mit einem umfangreichen und abwechslungsreichen Programm laden die beteiligten Partner, viele Weilburger Vereine und Institutionen zum Tag des offenen Denkmals am 13. und 14. September ein. In diesem Jahr findet dieser unter dem bundesweiten Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ statt. Von Beginn an, also seit 1993, beteiligt sich Weilburg am Tag des offenen Denkmals, seit Jahren nunmehr unter Federführung von Geschichtsverein und Evangelischer Kirchengemeinde mit einer wachsenden Zahl an Partnern und einem außergewöhnlich breiten Engagement.
Mittlerweile ist der Tag des offenen Denkmals in Weilburg zu einer echten Institution geworden. Gleich mehrere Programm-Höhepunkte erwarten die Besucherinnen und Besucher am Denkmals-Wochenende in Weilburg. Für jeden Geschmack und für jede Altersgruppe ist etwas dabei: Vorträge und Führungen, Mitmachaktionen und geöffnete Türen zu besonderen Orten, kulinarische Stärkungen und musikalische Genüsse.
Traditionell wird das Programm zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag um 10:30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Schlosskirche eröffnet. Die historische Spielszene nimmt die Besucher mit zur Hochzeit von Martin Luther und Katharina von Bora. Mit Kirchenführer Jan Kramer geht es dann um 12 Uhr hoch hinauf zu „Der Kirche aufs Dach steigen“: Blasebalg, Glockenturm, der alte Dachstuhl und der Block auf die Altstadt sind immer wieder Höhepunkte.
Aber schon am Samstag, den 13. September, startet das vielfältige Programm mit einer „Henriettenführung“ des Kur- und Verkehrsverein Weilburg. Mit Prinzessin Henriette erleben die Gäste Geschichte hautnah und kehren auch auf einen Kaffee ein den historischen „Husarenstall“ ein. Die Bürgerinitiative „Alt-Weilburg“ öffnet gemeinsam mir der Kindertagesstätte „König Konrad“ und dem Jugendzentrum, die ehemalige Christian-Spielmann-Schule Weilburg. Der komplette Komplex darf besichtigt werden und es finden Führungen statt.
An beiden Wochenendtagen werden verschiedene Kirchenführungen in der Stadt- und Schlosskirche so wie der Heilig-Grab-Kapelle angeboten, der Kranenturm öffnet exklusives seine Türen, man kann eine Geo-Schatzsuche machen oder die Ausstellung zum Motto „Wert-voll-unersetzlich-unbezahlbar“ im Künstlerforum 24 besuchen.
Der Sonntag bietet dann ein buntes Potpourri: Prinzessin Henriette und ihre Kinderfrau, die „Reuschin“, geben sich die Ehre und sind zu Gast im Husarenstall. Bei selbstgebackenen Husarenkeksen können sie ungezwungen ins Gespräch kommen und die ein oder andere Anekdote erfahren. Es gibt kostenlose Führungen im Stadt- und Bergbaumuseum, das offene Gewächshaus im Schlossgarten lädt zum Besichtigen ein, der Obst- und Gartenbauverein führt ebenfalls am Sonntag durch die idyllischen Terrassengärten unterhalb der historischen Stadtbefestigung. Man kann das Jagdschloss Windhof oder den Weinkeller am Fuße des Mühlbergs entdecken und mit dem Rollschiff fahren.
Im Schloss wird die Sonderführung „Den Herrschaften (besser nicht) aufs Dach steigen“ angeboten. Bei der exklusiven Führung durch die zum größten Teil noch erhaltenen Zimmer und Wohnungen im Dachgeschoss werden Veränderungen und Erhaltung der Räume erläutert.
Zum Abschluss gibt es in der Schlosskirche ein außergewöhnliches Konzertereignis: Das berühmte Requiem von Mozart, dargeboten vom Philippinumchor des Gymnasium Philippinum Weilburg und dem mittelhessischen Kammerorchester unter der Leitung von Christiane Glotzbach.
„Ganz Weilburg ist ein Denkmal, das lebt - seien Sie alle herzlich eingeladen, unsere Wahrzeichen zu erleben“, lädt Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals ein und dankt allen Akteuren und Organisatoren für ihr herausragendes Engagement und die Gestaltung des großartigen Programms.
Seit 33 Jahren findet in Deutschland alljährlich der Tag des offenen Denkmals statt und auch Weilburg lädt alljährlich mit Veranstaltungen ein. Dieser Tag öffnet die Türen zu Denkmalen, gewährt umfassende Einblicke und Informationen. Gleichzeitig kann die Bevölkerung für den Denkmalschutz und die besonderen Bauwerke in Weilburg gewonnen werden, Bauwerke werden erlebbar. Seinen Ursprung hat der Tag des offenen Denkmals in Frankreich, wo er erstmals 1984 veranstaltet wurde.
Das komplette Programm zum Tag des offenen Denkamls finden Sie hier.